15.03.2012

Beste Forschungspraktikanten 2011 ausgezeichnet

   Wien (APA-ZukunftWissen) - Weniger Theorie, mehr Praxis: Unter diesem Motto haben im vergangenen Sommer 1.400 Schüler aus ganz Österreich bezahlte vierwöchige Forschungspraktika in Einrichtungen, Unternehmen und Universitäten absolviert. Die besten zwanzig Praktikumsberichte wurden nun in Wien von Ministerin Doris Bures ausgezeichnet, informiert das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) in einer Aussendung.

 

   Darunter Victoria Schober, die sich am Research Center Pharmaceutical Engineering mit der antimikrobiellen Wirkung von Stoffen im steirischen Ölkürbis beschäftigt hat. Christian Amann, der am Institut für Atemgasanalytik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Messungen von Atemluft für die Früherkennung von Krankheiten durchführte und die Ergebnisse auswertete. Oder Verena Merstallinger, die bei Aerospace Advanced Composites Materialtests realisierte, um Kunststoff-Verschleißerscheinungen zu minimieren. Anna Eisl wiederum animierte für eoVision Satellitenbilder, um kleine Clips für das Internet zu gestalten und landete damit sogar auf Youtube.

 

   Heuer warten 1.500 Praktikumsplätze

 

   Bereits 4.000 wissensdurstige Mädchen und Burschen waren seit dem Start der Initiative im Jahr 2008 im Rahmen der vom BMVIT geförderten Aktion tätig. Besonders erfreut zeigt sich Bures über die auf über 30 Prozent gestiegene Mädchenquote. Damit diese nicht wieder sinkt, müssen Großbetriebe zumindest ein Drittel der Praktikumsplätze an weibliche Nachwuchsforscherinnen vergeben.

 

   Von den Kontakten, die in den Praktika geknüpft werden, profitieren sowohl Schüler als auch heimische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, ist die Ministerin überzeugt.

 

   Ab sofort läuft die Anmeldung für einen der heuer 1.500 Praktikumsplätze im Sommer 2012. Nur Unternehmen und Institutionen mit qualifizierter Forschung und Betreuung kommen in das Programm.

Ein Platz wird vom BMVIT mit 1.000 Euro gefördert, davon gehen mindestens 700 Euro brutto an die Praktikanten. Im Vorjahr haben sich fast 400 Unternehmen und Institutionen beteiligt.

 

   Service: Mehr dazu im Web unter www.ffg.at/praktikaboerse.